Beitrag 06

Dies ist ein Blind­text. Das bedeu­tet nicht dass er, der Text, etwa ein Pro­blem mit sei­ner Seh­fä­hig­keit hät­te (im Ver­trau­en: Tex­te sind von Natur aus nicht befä­higt zu sehen), son­dern es bedeu­tet ledig­lich, dass der Lay­ou­ter zum Zeit­punkt der Lay­outer­stel­lung den end­gül­ti­gen Text noch nicht kann­te. Also muss­te zur Simu­la­ti­on von Text irgend­et­was „blind“ gesetzt wer­den. Daher also der Name „Blind­text“. Seit alter Zeit ver­wen­den die meis­ten Lay­ou­ter fol­gen­den Text: „Lorem ipsum dolor sit amet, con­sete­tur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirm­od tem­por invidunt ut labo­re et dolo­re magna ali­quyam erat, sed diam volup­tua. At vero eos et accu­sam et jus­to duo dolo­res et ea rebum. Stet cli­ta kasd guber­gren, no sea taki­ma­ta sanc­tus est Lorem ipsum dolor sit amet.“ Die­ser Text hat über­haupt kei­ne Bedeu­tung. Er ist genau genom­men noch nicht ein­mal ein Text. Es wur­den ledig­lich Buch­sta­ben anein­an­der gereiht, die unter­schied­lich lan­ge „Wör­ter“ bil­den. Die Ähn­lich­keit zu ech­tem Text ist aller­dings schon ziem­lich erstaun­lich. Das mag einer der Grün­de sein, war­um sich die­ser Pseu­do­text letzt­lich über die Jahr­hun­der­te geret­tet hat. Also blei­ben wir dabei und ver­wen­den die­ses Klein­od wei­ter und wei­ter. Lang lebe „Lorem ipsum“!